Es ist kurz vor Weihnachten und so manch einer ist noch auf der Suche nach einem besonderen Geschenk für seine Lieben. Eine sehr beliebte Aufmerksamkeit für Kaffeeliebhaber ist: Kaffee! ;P Mittlerweile gibt es immer mehr Röstereien in Deutschland und Bohnen aus verschiedenen Ländern dieser Erde in unterschiedlichen Röststufen. Wer einmal hochqualitativen, frischgemahlenen Spezialitätenkaffee getrunken hat, bekommt Omas Filterkaffee kaum noch die Kehle runter.

Auch wir von Coffee-Up! wollten neben biologisch abbaubaren Kaffeekapseln einen besonderen Kaffee für Bohnenfans anbieten. Wir überlegten, wie wir einen Kaffee kreieren, der nicht nur von der Qualität einzigartig ist, sondern auch in Sachen Nachhaltigkeit neue Maßstäbe setzt. Wir betrachteten dazu die Wertschöpfungskette und identifizierten folgende Punkte:

Anbau: Natürlich muss der Kaffee aus kontrolliert biologischem Anbau kommen. Dies ist nicht nur ein nicht verhandelbares Sortimentskriterium bei Coffee-Up!, auch fördern wir so eine dünger- und pestizidfreie Landwirtschaft.

Daneben muss der Anbau für einen exzellenten Geschmack sorgen. Daher trägt unser Sea + Tree Projektkaffee die Bezeichnung „SHG“, was strictly high grown bedeutet. Dazu muss der Kaffee mindestens 1.600 m über den Meeresspiegel angebaut werden - ideale Bedingungen für die Arabica-Pflanze. Damit wirklich nur reife und keine fauligen Bohnen verarbeitet werden, setzen wir bei unserem Projektkaffee auf Pflückung per Hand. Das ist zwar teurer als eine Ernte per Maschine, aber nur so kann die herausragende Qualität gewährleistet werden.

Transport: Da Kaffee bei uns leider nicht wächst, wird er per riesigen Containerschiffen zu uns gebracht. Dies schlägt sich negativ auf die CO2-Bilanz nieder. Deswegen haben wir eine Alternative gesucht und gefunden: Dank Windkraft kommt unser Kaffee mit einem Segelschiff nach Deutschland. Das verteuert den Transport zwar erheblich, aufgrund der viel geringeren Lademenge und der langen Transportzeit (Treibstoffkosten spielen beim Überseetransport prinzipiell keine Rolle), ist aber für die CO2-Bilanz supi.

Verarbeitung: Damit die Aromen erhalten bleiben und keine Bitterstoffe entstehen, muss Kaffee schonend langzeitgeröstet werden (wie bei einem guten Steak). Industrielle Turboröstung sorgt zwar für eine geringere Produktionszeit, aber nicht unbedingt für leckeren Kaffee. Mit der GranoMoreno Rösterei in der Nähe von Nürnberg, fanden wir einen guten und kompetenten Röster.

CO2-Ausgleich: All das hat uns noch nicht gereicht. Wir wollten noch ein Sahnehäubchen oben draufsetzen. Ein Projekt fördern, das etwas richtig Gutes für unsere Umwelt macht und unsere CO2-Bilanz noch weiter verbessert. Fündig wurden wir dann beim PrimaKlima e. V., ein gemeinnütziger Verein der Bäume pflanzt. Wir nahmen Kontakt auf und schon bald stand die Kooperation: Pro drei Kilo Kaffee, die wir absetzen, wird nun ein Baum in Nicaragua gepflanzt. Diese dienen als wichtiger CO2-Speicher.

Zu guter Letzt brauchten wir nur noch einen Namen. Da mussten wir nicht lange überlegen: Coffee-Up! Sea + Tree Projektkaffee nannten wir unser Baby. Denn neben den qualitativen Aspekten und dem Geschmack, macht dies unseren Kaffee unverwechselbar: Der Versuch neue wirtschaftliche Wege zu gehen, die anstelle von Kostenminimierung auf eine Nachhaltigkeitsmaximierung abzielen.

Wenn Du noch ein tolles und sinnvolles Weihnachtsgeschenk suchst, freuen wir uns auf deine Unterstützung :-)

Euer Chris