Jede Kapsel unseres Sortiments ist gefüllt mit langzeitgerösteten, fair gehandelten Bio-Kaffee. Aber was bedeutet das eigentlich?

Langzeitröstung

Kaffee entwickelt bei Röstungen auf hohen Temperaturen Bitterstoffe. Außerdem zerstört zu große Hitze Aromastoffe. Industrielle Röster möchten ihre Produktionskosten niedrig halten und versuchen daher möglichst große Mengen in möglichst kurzer Zeit zu Produzieren. Um geringe Durchlaufzeiten zu erreichen, rösten diese daher oft auf hohen Temperaturen und nehmen Qualitätseinbußen in Kauf. Das schonende Langzeitröstverfahren wird dagegen vornehmlich  von kleineren, traditionellen Röstern verwendet. Kaffeeröstungen die länger als 12 Minuten geröstet werden können als Langzeitröstungen bezeichnet werden.

Fair gehandelt

Es bestehen zwei Wege um fairen Handel sicherzustellen: Einerseits mittels des Fair Trade Siegels und andererseits durch direkten Handel.

Das Fair Trade Siegel vergibt die weltweit tätige Fair Trade Organisation. Plantagenbesitzer müssen hier nachweislich ihren Arbeitern einen festgesetzten Mindestlohn zahlen und gewisse soziale Arbeitsbedingungen einhalten. Im Gegenzug erhalten sie einen Mindestabnahmepreis für ihre Bohnen.

Aufgrund der hohen Teilnahmegebühren und der aufwendigen Prozesse, ist diese Zertifizierung für kleine Plantagenbesitzer oft nicht möglich. Röstereien und Händler kooperieren mit diesen daher oft im Wege des Direkthandels. D.h. die Rohbohnen werden von den kleinen Plantagen direkt an den Abnehmer abgesetzt und nicht – wie sonst üblich - über große Kaffeebörsen. So kann gewährleistet werden, dass der – verglichen zum Weltmarkt – höhere Preis auch tatsächlich bei den Plantagenbetreibern und deren Mitarbeitern ankommt und diese beispielweise die Schule für ihre Kinder bezahlen können. Oft stehen die Röstereien mit den kleinen Plantagen im engen Kontakt und unterstützen diese in weiteren Projekten.

Kontrolliert biologischer Anbau

Biologischer Anbau schont die Umwelt, da die Landwirtschaft auf natürlichere Weise erfolgt. Auch gelangen weniger unnatürliche Stoffe in die Nahrung und somit in den eigenen Körper.

Im biologischen Anbau ist der Einsatz von mineralischen Dünger und Pestiziden verboten. Auch werden beispielsweise sogenannte Schattenbäume eingesetzt, welche die Kaffeesträucher schonen und als Dünger wird die sonst nicht verwertbare Schale der Rohbohnen genutzt.

 Damit es kein Missbrauch mit dem Begriff gibt, müssen bestimme Kriterien eingehalten werden, die auch regelmäßig überprüft werden. Und zwar bei den verschiedenen Akteuren in der Prozesskette. Nur dann dürfen sich Bio-Produkte auch Bio nennen und können das Bio-Siegel erlangen. Auch Coffee-Up! ist zertifiziert nach DE-Öko-007 und stellt somit sicher, dass in Bio-Produkten auch Bio drin ist.

 

Habt Ihr noch weitere Fragen? Wir sind für euch da!

Euer Chris